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Für Menschen, bei denen diese Unkenntnis über das Selbst durch die Erkenntnis vernichtet wurde, macht die Erkenntnis wie die Sonne sichtbar, was höher ist als sie.
Bhagavad Gita V,16
"Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch die ständig wachsende Zerstreuung der menschlichen Fähigkeiten. Der wesentliche Wert des Yoga liegt darin, dass er unserer Gesellschaft den genau entgegengesetzten Verlauf bringen kann: Das Wiedersammeln und Zentrieren dieser selben Fähigkeiten.
Diese Sammlung und Zentrierung wird einzig durch Übung erlangt. Yoga umfasst gleicherweise die Erziehung unseres Verhaltens in der Gesellschaft wie die Meisterung von Körper, Atmung, der Sinne und der Geisteshaltung. Dieses Üben führt allmählich in allen Bereichen zu einem harmonischen Zustand.
Der Fortschritt im Yoga verbessert unmittelbar unsere physischen Bedingungen und unser Lebensverständnis. Yoga ist keine Religion. Oftmals entwickelt er aber in uns eine selbstüberschreitende Bewusstwerdung.
In einem vereinten Europa ist jetzt die Zeit gekommen, in der diese Punkte noch mehr Gewicht haben und uns allen ein Weiterwachsen ermöglichen. Wir können das wahre Bild des Yoga nur durch seinen Geist darstellen und nicht aufgrund seiner Professionalität oder seiner Techniken; dieses Bild entspricht einer Kunst zu leben, welche im Abendland so notwendig und dennoch leider so wenig bekannt ist. Gerade weil diese Lebenskunst so wenig bekannt ist, sind wir den Problemen der heutigen Gesellschaft unterworfen sowie den gegenläufigen Strömungen, die sich bis in die Sphären des Yoga bemerkbar machen."
Gérard Blitz, 1976
Der Yoga ist ein spiritueller Weg zur Selbstentwicklung des Menschen, ein Weg der unmittelbaren inneren Erfahrung und des Loslassens. Das Europäische Basis-Programm zur Ausbildung qualifizierter YogalehrerInnen ermöglicht auf diese Weise eine persönliche Entwicklung zur Wesensfindung, in dem es die notwendigen theoretischen und praktischen Mittel anbietet, Yoga weiterzugeben und zu unterrichten.
Der Yoga ist ein individuelles Abenteuer auf dem inneren Weg und dauert ein ganzes Leben lang. Folglich lässt eine spirituelle Entwicklung auch keine Beurteilung durch den Intellekt zu. In diesem Sinne symbolisiert die oben dargestellte Rosette die Suche nach Einheit auf dem Yogaweg. Dieses Rosetten-Mandala zeigt uns auch, dass wir verschiedene Richtungen wählen können auf unserer Suche nach dem Licht, es bedeutet jedoch, alle diese Richtungen zu kennen und ein ununterbrochenes, hingebungsvolles Üben. Daher sollte das EBP so strukturiert und präzise wie nur möglich sein, jedoch jedem die grösstmögliche Freiheit lassen.
Die Ziele des Europäischen Basis-Programms
Das EBP bietet den Studierenden die notwendigen Mittel, um Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualitäten zu entwickeln, damit sie qualifizierte YogalehrerInnen werden und liefert ihnen die Rahmenrichtlinien, die für ein vertieftes Studium der Philosophie, der Prinzipien und der Techniken des Yoga unerlässlich sind.
Die auf diese Weise ausgebildeten YogalehrerInnen müssen in der Lage sein, die Methoden des Yoga ihren SchülerInnen derart vermitteln zu können, dass diese das wahre Wesen des Yoga verstehen lernen, und über das körperliche, das psychologische und das seelische Gleichgewicht finden und die notwendigen Elemente zu ihrer spirituellen Evolution anbieten können. Sie sollen den Yoga ganz im Sinne der Lehre der alten Weisen weitergeben und unterrichten, aber gleichzeitig der weiten Entwicklung des Yoga in der heutigen Zeit bewusst zu sein. Dieses setzt Studium und Analyse der verschiedenen traditionellen Yogawege voraus, um die kostbaren Qualitäten von Anpassungsfähigkeit und Toleranz zu gewährleisten, die von jeher das Erbe des yogischen Gedankens gewesen sind.
Die Ziele:
Die wesentlichen Ziele nennen, die für alle gemeinsam sind.
Flexibilität und Akzeptanz der Vielfalt des Yoga gewährleisten.
Den Yogaverbänden Eigenverantwortung für Qualität und Quantität ihrer Ausbildung gewährleisten.
Die Auszubildenden für einen ständigen Prozess der Weiterbildung durch die Europäische Yoga-Union und durch die Yogaverbände motivieren.
I.
Die Mittel
Die Praxis:
Die Prinzipien des Patanjali als Basis nehmen.
Eine intensive Übungspraxis des Hatha-Yoga entwickeln.
Einem traditionellen Yogaweg den Vorrang geben bzw. einen traditionellen Yogaweg bevorzugen: Karma-, Bhakti, Jnana- oder Raja-Yoga.
Kommentar:
Unabhängig davon, ob man nun den Yoga als eine Disziplin, eine Askese oder eine Lebenskunst betrachtet, ist das tägliche Üben immer unerlässlich. Nur durch das ununterbrochene Üben und die Vertiefung der Achtsamkeit beim Üben erfährt man eine Wandlung und Orientierung zum Wesen. So führt uns diese spirituelle Lehre zur Selbstentwicklung, zur Läuterung unseres Verhaltens und zu Werten, die unserem Leben einen Sinn geben während unseres Erdendaseins und uns mit unseren Mitmenschen in Harmonie zu leben helfen (yama, niyama).
II.
Allgemeine Kenntnisse
Indien:
Seine religiösen und philosophischen Traditionen, seine Geschichte, seine Kultur: die Veden, die sechs orthodoxen Darshana, die Epen, der Hinduismus, der Tantrismus, der Buddhismus.
Seine Medizin: Ayurveda (vergleiche Pradipika).
Texte dazu: Die Bhagavadgita, einige Upanishaden, Samkhya Karika, die Yoga-Sutren des l'atanjali, die Hatha-Yoga-Pradipika, die Gheranda Samhita.
Der Westen:
Seine religiösen und philosophischen Traditionen, seine Geschichte, seine Kultur: (es wurde kein Vorschlag hier unterbreitet, der es den Ausbildungsschulen zu überlassen hätte, diese Rubrik nach eigenen Vorstellungen zu entwickeln).
Texte dazu:
Die heiligen Schriften
Mystische Texte
Die modernen Wissenschaften: (Medizin, Anatomie, Physiologie, Psychologie, ganzheitliche Gesundheit).
Kommentar:
Der Lehrer/die Lehrerin sollte die fundamentale Bedeutung von
Ashtanga Yoga (nach Patanjali) kennen, er/sie sollte fähig
sein, die Lehren der Yoga-Sutra in seinem/ihrem eigenen Leben
anzuwenden und ihre Bedeutung in seinen/ihren Yogaunterricht einfliessen
zu lassen und zu betonen. Der Lehrer/die Lehrerin sollte kennen
und auch fähig sein, Hauptthemen der Bhagavadgita, der Upanishaden
zu unterrichten. Er/sie sollte svadhyaya praktizieren durch das
Studium ausgewählter Texte Indiens und sollte die wichtigsten
Themen der heiligen Schriften in seiner eigenen Tradition kennen.
Ein ehrliches Vermitteln von Yoga beinhaltet heute, dass der Lehrer fähig sein sollte, einen Überblick darüber zu geben
wo Yoga entstanden ist,
seine geschichtliche Entwicklung,
seine kulturellen, religiösen und philosophischen Zusammenhänge,
über seine traditionellen Texte.
Es ist auch wesentlich, die Rolle herauszustreichen, die Yoga hier und jetzt im Westen spielen kann, wo es einen eigenen historischen, kulturellen, philosophischen und religiösen Kontext gibt. Eine Wiederentdeckung der westlichen spirituellen Quellen ist hier deshalb höchst empfehlenswert.
III. Praktische und theoretische Kenntnisse
Das Ausbildungsprogramm sollte den Lehrenden folgende Kenntnisse vermitteln:
Die Anatomie und die menschliche Physiologie, sowie Bewegungsmechanik,
die Haltungen, wie sie in den klassischen Texten erwähnt werden,
Gruppen von Haltungen und deren Prinzipien (stehende, liegende, sitzende, vor-, seit-, rückbeugende Haltungen, Drehhaltungen, Umkehrhaltungen, Gleichgewichts- und Ausgleichshaltungen).
Die Karana, traditionelle und zeitgenössische Bewegungsabläufe.
Kommentar:
Am Ende eines Kurses sollte der Lehrer/die Lehrerin Kenntnis haben über die Wirbelsäule, ihre Struktur und Beziehung zu den wichtigsten Gelenken wie Schultern und Hüften. Er/sie sollte die Auswirkungen der Schwerkraft kennen und den Wert einer ausgewogenen Gleichgewichtshaltung. Er/sie sollte die häufigsten physiologischen Bedingungen kennen, mit denen ein Lehrer/eine Lehrerin üblicherweise konfrontiert wird in seinem/ihrem Yogaunterricht und wissen, wie er/sie damit in der Yogapraxis umgehen kann. Der/die Lehrer/in sollte Kenntnis von den grundlegenden Prinzipien der Asanas haben und fähig sein, diese zu strukturieren als Ziel eines wünschenswerten physischen Gleichgewichts.
Atemachtsamkeitsschulung im Hinblick auf pranayama, die mudras und die bandhas.
Kommentar:
Am Ende des Kurses sollten die Lehrer/innen die Beziehung zwischen bewusstem, natürlichem Atem und der asana-Praxis verstehen, sowie auch die Beziehung von Körperbewegung, Atem und Bewusstsein. Auch sollten alle Phasen der Atmung verstanden werden, einschliesslich Einatmung, Ausatmung, Atempause. Sie sollten wissen, wie die Atemtechniken an die Gegebenheiten der Schüler/innen angepasst werden können und sie so zu subtileren Ebenen von pranayama heranführen können, einschliesslich der mudras und der bandhas.
Westliche Psychologie – Basiskenntnisse im Bezug zum yogischen Menschenbild.
Kommentar:
Die Lehrer/innen sollten gelernt haben, ihre Gefühle, Emotionen, Einstellungen, Verhaltensmuster, Motive und Abwehrmechanismen zu beobachten. Die sollten lernen, ihre eigenen Grenzen zu akzeptieren und ihre Begabungen zu schätzen, sich selbst realistisch im gegenwärtigen Augenblick zu sehen und ihr Wachstumspotential zu realisieren, damit ihre Schüler/innen davon profitieren können.
Die Kunst, die Schüler/innen in die Entspannung, in die Konzentration und in die Meditation zu führen.
Kommentar:
Durch das Üben der Tiefenentspannung können Yogalehrer/innen ihren Schüler/innen eine Ahnung von transzendentalen Erfahrungen geben. Sie sollten jedoch wissen, dass diese Erfahrungen nicht gelehrt werden können, und dass sie nur günstige Bedingungen schaffen können, um ihren Schüler/innen den Zugang in die Erfahrung von Darshana zu ermöglichen, der sie eines Tages in ihrem eigenen Rhythmus in die Meditation führen kann.
Der Lehrer/die Lehrerin sollte sich der Beziehung zwischen Körper und Geist vollkommen bewusst sein und in der Lage sein, hier seine/ihre Schüler/innen zu sensibilisieren. Er/sie sollte die Bedeutung der Reinigungs- und Läuterungsprozesse der yama und niyama seinen/ihren Schüler/innen auf der Grundlage von viveka als solide Basis für die Meditation nahebringen.
Obwohl der meditative Zustand nicht gelehrt werden kann, ist es notwendig, die Schüler/innen auf seinen grundlegenden Wert aufmerksam zu machen. Die Lehrer/innen sollten wissen, dass regelmässiges Üben des Yoga ein Tor zu einer inneren Reife öffnet und gleichzeitig in dem Schüler/der Schülerin den Wunsch erweckt, auf dem geistigen Weg Fortschritte zu machen.
IV Pädagogik - die Kunst des Unterrichtens
Sie soll dem Geist und den Techniken der Yoga-Tradition entsprechen. Deshalb sollte ein/e YogalehrerIn:
den Unterricht an die anwesenden Personen anpassen, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten (Kontraindikationen)
eine Yogastunde strukturieren und stufenweise aufbauen können (Aufwärmübung, Dehnung, Stärkung, Entspannung)
einen Jahreskurs aufbauend strukturieren und planen können
die Achtsamkeit der Teilnehmer/innen entwickeln in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden.
Kommentar:
Der Lehrer/die Lehrerin sollte auch fähig sein, den Unterricht
an die Notwendigkeiten der SchülerInnen anzupassen, den individuellen
Bedürfnissen und Grenzen entsprechen. Er/sie sollte fähig
sein, einen Plan für einen Langzeitkurs zu entwickeln und
Schritt für Schritt innerhalb seines Rahmens abzuschreiten
auf ein gesetztes Ziel. Es wird empfohlen, dass Lehrer/innen sich
mit verschiedenen Lehrmethoden vertraut machen, um auf diese Weise
die beste für die jeweiligen Teilnehmerbedürfnisse auswählen
zu können.
V.
Ethik
Ethik in Bezug auf:
den Lehrer/die Lehrerin mit sich selbst
den Lehrer/die Lehrerin mit seinem/ihrem Teilnehmer/in
die Lehrer/innen untereinander
den Lehrer/die Lehrerin mit der Umwelt mit entsprechendem Respekt vor allen Lebensformen
Kommentar:
Das absolute Vertrauen in den Meister, welcher seine Kenntnisse ohne Vorbehalt seinem Schüler mitteilte, und die Achtung für das, was gelehrt wurde, haben zu einer echten Verbreitung der Yoga-Tradition beigetragen. Aber heute bedeutet die Verbreitung des Yoga, dass er auf verschiedene Pflanzen transplantiert werden muss, in verschiedenen Erden wachsen soll. Dies verlangt eine neue, grosse Achtsamkeit, damit die Effektivität des Yoga erhalten bleibt, ohne dass seine grundlegende Natur verändert wird.
Es wird von Yogalehrern erwartet, dass sie achtsam sind hinsichtlich der Verbindung ihrer Yoga-Praxis und dem täglichen Leben, dass sie fähig sind, die Erfahrung, welche sie aus ihrer Übungspraxis haben, in normale Lebenssituationen übertragen zu können. Sie sollten beobachten, wie yama und niyama in ihren Beziehungen zu anderen Menschen wirken. Sie sollten fähig sein, das Leben als Herausforderung hier und jetzt zu erfahren und sich auf das, was sie gerade tun, mit ihrem ganzen Sein zu konzentrieren, ohne an den Früchten des Tuns zu hängen. Yogalehrer/innen sollten sich der Verantwortung bewusst sein, die sie ihren Schüler/innen gegenüber haben, sie vertrauensvoll respektieren, und vermeiden, sich als einzige Autorität im Yoga zu präsentieren.
VI. Voraussetzungen für die Ausbildung
Für die Zulassung sollte der Auszubildende/die Auszubildende:
mindestens drei Jahre Yoga-Praxis haben und dieses auch nachweisen können.
seine/ihre Hingabe für diese Praxis zeigen und genügend motiviert sein, um ein Yogalehrer/eine Yogalehrerin zu werden.
Kursdauer:
Mindestens vier Jahre, mindestens 500 Stunden (Unterrichtseinheiten) inclusive Studienbegleitung, Seminare, Unterricht/Seminare auch ausserhalb, wenn diese von der Ausbildungsschule anerkannt sind.
Stundenverteilung:
Praktische und theoretische Kenntnisse
(Hatha-Yoga und der Yogaweg des Patanjali als Basis): 140
Allgemeine Kenntnisse:
a) Indische Tradition, Ayurveda und Texte: 60
b) Westliche Tradition, Humanwissenschaften und Texte: 40
c) Unterrichtskunst und Ethik: 100
Totalminimum von speziellen Pflichtstunden: 340
Unspezifische Pflichtstunden: 160
Minimum Gesamtstunden: 500
Kommentar:
Das Basis-Programm sollte darauf abzielen, die Kandidaten/die Kandidatinnen in ihrer Fähigkeit, Yoga zu vermitteln, zu ermutigen, in einer Art, welche die Qualität ihres Lebens verbessert. Die Kandidaten sollten ein grundsätzliches Bedürfnis für das Mitteilen der Yoga-Erfahrung vermitteln. Am Ende der Ausbildung sollten die Studierenden fähig sein zu zeigen, dass sie den Zielen, den Qualitätskriterien und den Bedingungen des EBP entsprechen.
Auswertung:
Überprüfungen werden während der Ausbildung gemacht, um die Qualität der erlernten Kenntnisse zu gewährleisten. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, muss der Kandidat/die Kandidatin Pünktlichkeit und Ernsthaftigkeit während der gesamten Ausbildung nachweisen können.
Abschlussprüfung:
Die Wahl der Methode der Abschlussprüfung unterliegt dem Yogaverband. Die Abschlussprüfung sollte jedoch einen praktischen und einen mündlichen Teil sowie eine handschriftliche Prüfung umfassen.
Beispiele:
schriftliche Arbeit als Thesenpapier (40 bis 60 Seiten)
auf etwa 20 Fragen schriftlich antworten, die den ganzen Bereich der Ausbildung abdecken
mündliche Beantwortung für die grundlegenden Bereiche
eine praktische Yoga-Stunde halten
schriftliche Prüfung über die grundlegenden Bereiche
auf alle Fragen, die von der Prüfungskommission gestellt werden, antworten.
Kommentar:
Die wichtigste Qualität ist die Motivation des Kandidaten/der Kandidatin, aber deren Einschätzung durch die PrüferIn wird immer subjektiv sein. Deswegen sollte dies von mehr als einem PrüferIn abgenommen werden. Das Hauptkriterium einer Einschätzung ist die Fähigkeit des Kandidaten/der Kandidatin, einen Yogakurs verantwortlich zu unterrichten und die wichtigsten Elemente des Yoga zu vermitteln. Es sollte klar für beide, den KandidatInnen und die PrüferInnen sein, dass die Prüfung eines/einer YogalehrersIn nicht vergleichbar ist mit einem akademischen Grad. Die Prüfung sollte die Reife der KandidatInnen in ihrer Yogapraxis mehr bewerten als ihr Wissen. Der Bewertungsprozess sollte sorgfältigst geleitet werden und sollte ein positives Ergebnis im Auge haben. Die Prüfung sollte nicht der alleinige Beweis von Erfolg sein. Es sollte bedacht werden, dass die Absicht und das Verhalten des ausgebildeten Lehrers/der ausgebildeten Lehrerin über die Ausbildung hinaus wichtig sind. Am Ende des Kurses sollten die Ausbilder zufrieden darüber sein können, dass die Ausgebildeten die grundlegenden wichtigsten Kenntnisse für das Unterrichten ebenso wie die Fähigkeit, die weite Tradition des Yoga zu vermitteln, erworben haben und ihre StudentenInnnen zu inspirieren und für eine tiefergehende Reise der Selbstentdeckung zu führen in der Lage sind.
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